Die Idee hinter der ersten Premium Smartwatch ohne Cloud.

The idea behind the first premium Smartwatch without cloud

Für uns als österreichisches Unternehmen spielt Datenschutz natürlich eine wichtige Rolle. Während der Entwicklung unserer ersten Smartwatch haben wir alles daran gesetzt datenschutzrechtlich perfekt aufgestellt zu sein. Die Übertragung der Daten erfolgt nur verschlüsselt, personenbezogene Daten und Messdaten werden in unterschiedlichen Datenbanken aufbewahrt, und wir verwenden nur Hochsicherheitsserver in Deutschland. Zur Sicherheit der Datenübertragung hatten wir sehr vereinzelte Rückfragen von Kunden, die die Details genauer wissen wollten. Nicht Jeder war damit zufrieden, dass die Daten sein Smartphone verlassen würden. Nachdem das aber pro Monat nur ein oder zwei Anfragen waren haben wir dem nicht weiter Beachtung geschenkt. Wir haben auch immer wieder mit Besitzern anderer Smartwatches gesprochen, um den Markt besser kennen zu lernen. Die meisten von ihnen wussten aber nicht einmal, wo und wie ihre Daten gespeichert werden – es war den meisten auch egal.

Ein paar Monate später hat dann Bernhard, unser CTO unser Team bereichert. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate hat er mit Bekannten und Freunden viel über Smartwatches gesprochen. Dabei kristallisierte sich die Datenspeicherung in der Cloud als KO-Kriterium heraus. Die meisten von ihnen wollten einfach nicht, dass egal welche Daten in egal welcher Cloud gespeichert werden. Als er das erzählte und wir an unsere bisherigen Erfahrungen dachten, schätzten wir, dass unter 5% unserer Kunden Interesse an einer cloud-freien Lösung hätten. Aber das wollten wir genauer wissen. Wir haben also einfach unsere Kunden befragt. Dabei kam heraus, dass sich 40% von ihnen für eine cloud-freie Lösung entscheiden würden, wenn es die Wahlmöglichkeit gäbe. Das war für uns natürlich total überraschend – vor allem, weil wir in der Befragung auch die negativen Seiten aufzählten (z.B.: dass alle Daten verloren wären, wenn das Smartphone kaputt geht ohne vorherige Sicherung).

Als nächstes haben wir dann überlegt, ob wir das mit unserer Infrastruktur überhaupt umsetzen können. Immerhin war eine solche Funktion ja nie geplant. Also hat unsere IT ein Projekt aufgesetzt und sich intensiv mit der Thematik beschäftigt. Die erfreuliche Nachricht: Das kriegen wir hin! Und zwar nicht nur für Neukunden, sondern auch für alle Käufer einer VIITA Active oder VIITA Titan.

Einführen werden wir die Funktion gemeinsam mit dem Start unserer neuen VIITA Carbon HRV im September 2020.


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